Chirotherapie-Informationen


AnfangImpressum und HinweiseHinweise zur Benutzung

Fremdwörter und Fachbegriffe

Von unserem Redaktionsmitglied Michael Verderber, Stuttgart

Wir bemühen uns, unsere Internetz-Seiten so zu gestalten, daß man sie auch als Normalsterblicher versteht. Deshalb verwenden wir auf den deutschen Seiten auch kein englisch-deutsches Kauderwelsch, sondern bemühen uns um verständliche, deutsche Begriffe aus der Welt des Internetzes und der elektronischen Datenverarbeitung, auch wenn wir noch nicht überall eine befriedigende Lösung gefunden haben.

Für einen Deutschen ist nämlich die wörtliche Übersetzung der englischen Begriffe nicht selten äußerst unbefriedigend, weil sich dann ein zuvor präzise erscheinender Begriff als nichtssagend oder unpräzise herausstellt. Bestes Beispiel hierfür ist das englische Wort „Bug“, das häufig für Programmfehler verwendet wird und einfach nur „Wanze“ heißt. Diese Bezeichnung soll darauf zurückzuführen sein, daß einer der ersten Großrechner abstürzte, weil sich ein Insekt in ihn verkrochen hatte. Auch der Begriff „Mailbox“ – zu Deutsch „Briefkasten“ –, der inzwischen häufig für das elektronische Postfach verwendet wird, ist solch ein Beispiel, denn in den 1980er Jahren war dies (neben der ursprünglichen Bedeutung als Briefkasten) die gängige Bezeichnung für die elektronischen Informationsbörsen, die dem Internetz vorausgingen. Um das Chaos zu vervollständigen, werden häufig auch noch automatische Anrufbeantworter so bezeichnet – ziemlich abwegig.

Für diejenigen, welche die hier verwendeten deutschen Begriffe nicht kennen und eher mit den englischen Bezeichnungen vertraut sind oder die gerne einmal wissen wollen, was die englischen Begriffe im Internetz (und nicht nur in der wörtlichen Übersetzung) bedeuten, hier ein kurzes Wörterbuch. Die englischen oder kauderwelschen Bezeichnungen folgen dabei den jeweiligen deutschen Bezeichnungen in Klammern.

Rechner (Computer)
Wenn auf unseren Seiten von einem Rechner die Rede ist, meinen wir keinen einfachen Taschenrechner (auf dem tastengesteuert Zahlenrechnungen durchgeführt werden), sondern die leistungsfähigen Maschinen, auf denen eine Vielzahl verschiedener Programme laufen können. Auch programmierbare Taschenrechner meinen wir nicht, denn sie können zwar auch kleine Programme abarbeiten, aber sie können einfach zu wenig, um als richtiger Rechner zu gelten.
Internetz (Internet), Netz (Web), weltweites Netz (World-wide Web, WWW)
Das Internetz ist ein weltweites Netz, das verschiedene kleinere Netze (beispielsweise auf Länder- oder Firmenebene) von Rechnern miteinander verbindet. Das weltweite Netz ist eigentlich nur der bekannteste Teil des Internetzes, der Hypertext-Dokumente (wie die Seite, die Sie gerade lesen) verbreitet. Mit Netz kann sowohl das Internetz als auch das weltweite Netz gemeint sein. Wir verwenden vor allem die bekannten Begriffe Internetz und Netz, obwohl wir uns genau genommen meist nur auf das weltweite Netz beziehen.
Internetz-Seite (Web Page, Webseite), Hypertext-Dokument, Hypertext-Seite
Das, was Sie gerade lesen, ist ein Hypertext-Dokument, das sich von einem normalen Textdokument vor allem dadurch unterscheidet, daß es andere Arten von Daten einbinden kann und daß man über Querverweise in andere Dokumente springen kann (siehe auch Technische Einführung). Ein einzelnes Dokument wird auch gern als Seite bezeichnet (obwohl es durchaus viele Druckseiten lang sein kann), und wir verwenden meist die Bezeichnung Internetz-Seite.
Internetz-Angebot (Web Site), Internetz-Seiten
Das Internetz-Angebot umfaßt die zusammengehörigen Internetz-Seiten einer Person oder Firma. „Site“ heißt auf Deutsch „Lage“. Wir verwenden oft auch die Bezeichnung Internetz-Seiten, wenn wir das ganze Angebot meinen, obwohl „Internetz-Buch“ auch eine ganz nette Bezeichnung wäre.
Internetz-Adresse (Uniform Resource Locator, URL), Seitenadresse
Eine Internetz-Adresse ist einheitliche Angabe, wo sich eine bestimmte Datei (etwa eine Internetz-Seite) im Internetz befindet. Sie legt auch fest, wie die Daten übertragen werden sollen. Die Adresse einer Internetz-Seite, die wir auch als Seitenadresse bezeichnen, beginnt mit „http://“, gefolgt von der Bezeichnung des Rechners und des Verzeichnisses, in dem die Seite liegt, sowie dem Namen der Datei (und eventuellen zusätzlichen Angaben). Bei den Adressen eines Internetz-Angebots wie etwa http://chirotherapie-informationen.de fehlt der Dateiname meistens, weil dann ersatzweise eine Seite mit einem Einheitsnamen wie „index.htm“ gesucht und angezeigt wird.
Domäne (Domain), Domänenname
Eine Domäne ist ein weltweit eindeutiger Name, unter dem ein ganzes Internetz-Angebot in einer Internetz-Adresse angesprochen werden kann. Die Domänen sind durch Punkte unterteilt, wobei die höchste Domäne (die des Landes oder einer Kategorie) Ende steht. Ein Beispiel für eine Domäne ist „chirotherapie-informationen.de“.
Dienstrechner (Server), Kundenrechner (Client), Wirtsrechner (Host)
Dienstrechner stellen Daten (wie zum Beispiel unsere Internetz-Seiten) bereit, die von anderen Rechnern, den Kundenrechnern (wie gerade dem Ihrigen), in einem Netz abgerufen werden können. Als Wirtsrechner werden allgemein Rechner bezeichnet, auf dem Daten bereitgehalten werden.
Internetz-Versorger (Provider), Internetz-Anbieter
Ein Internetz-Versorger ermöglicht den Zugang zum Internetz und bietet über seinen Dienstrechner normalerweise auch die Möglichkeit, eigene Internetz-Seiten im Internetz zu veröffentlichen. Wir verwendeten früher auch gerne die Bezeichnung „Internetz-Anbieter“, aber sie ist zu ungenau, weil man darunter auch einen Internetz-Versandhandel oder gar jeden, der Internetz-Seiten veröffentlicht, verstehen könnte. Dies ist bei „Internetz-Versorger“, einer ähnlichen Wortbildung wie „Stromversorger“, ausgeschlossen.
Seitendarstellungsprogramm (Browser), Darstellungsprogramm, Seitendarsteller
Ein Seitendarstellungsprogramm ruft Informationen aus dem Internetz ab und stellt sie auf dem Rechner dar. Ursprünglich waren solche Darstellungsprogramme nur für Hypertext-Dokumente geeignet, doch sie bekamen immer mehr zusätzliche Funktionen. Wir verwenden auch die kürzere Bezeichnung als Seitendarsteller. „browse“ heißt übrigens auf Deutsch „blättern“ oder „schmökern“.
Hangeln, durchblättern, stöbern, navigieren, steuern (surf, surfen)
Von „Wellenreiten“ (Deutsch für „Surfing“) kann keine Rede sein, wenn man sich im Internetz bewegt. Man hangelt sich vielmehr von Ast zu Ast (sprich „von Seite zu Seite“) oder blättert die Internetz-Seiten durch und stöbert nach den gesuchten Informationen, und so beschreiben wir das dann auch. Da dies mehr einer Irrfahrt als einem geplanten „Navigieren“ oder „Steuern“ gleichkommt, verwenden wir solche Wörter eher selten.
Querverweis (Hyperlink), Verweis (Link)
Querverweise in Internetz-Seiten können auf eine andere Seite oder auf eine bestimmte Stelle der gleichen oder einer anderen Seite zeigen und sind die wichtigste Besonderheit, die Hypertext von normalem Text unterscheidet. Querverweise sind meist durch blauen, unterstrichenen Text gekennzeichnet oder verbergen sich hinter grafischen Symbolen. Durch Anklicken mit der Maus gelangt man idealerweise ohne weitere Arbeit an die betreffende Stelle, wenn es sich nicht gerade um einen toten Verweis handelt, der ins Leere führt. Oft reden wir auch einfach nur von Verweisen.
Schaltknopf Button)
Schaltknöpfe sind grafische Symbole, die eine bestimmte Funktion des Rechners auslösen, wenn man sie mit der Maus anklickt. Sie erinnern also Druckschalter oder Klingelknöpfe. Auf Internetz-Seiten verbergen sich auch häufig Querverweise hinter solchen Schaltknöpfen.
Anfangsseite (Homepage), Leitseite
Die Anfangsseite eines Internetz-Angebotes gibt typischerweise einen Überblick über das Angebot und enthält Querverweise zu den verschiedenen Teilen des Angebots. Weil sie den Benutzer leitet, wird sie auch als Leitseite bezeichnet. Die Dateinamen von Anfangsseiten und Leitseiten werden in Internetz-Adressen normalerweise weggelassen; es handelt sich dann um Einheitsnamen wie „index.htm“.
Menüleiste, Leitleiste, Navigationsleiste
Eine Menüleiste bietet mehrere Funktionen, die meist in einem waagerechten oder senkrechten Bereich zusammengefaßt sind und mit der Maus angeklickt werden können, wobei häufig Schaltknöpfe oder ähnlich platzsparende Symbole verwendet werden. Sie kann auch aus beschrifteten Querverweisen bestehen und in Untermenüs gegliedert sein. Wenn sie mit Querverweisen durch ein Internetz-Angebot führt, kann man sie genauer als Leitleiste oder Navigationsleiste bezeichnen.
Rahmen (Frame), Teilfenster
Seitendarsteller bieten schon lange die Möglichkeit, Internetz-Seiten in Teilfenster zu unterteilen. Dazu wird eine Internetz-Seite erstellt, welche nur angibt, wie sie in Teilfenster unterteilt wird. Ein solches Teilfenster heißt Rahmen, denn zunächst einmal ist es einfach nur ein leerer Rahmen ohne Inhalt. Deshalb muß für jedes Teilfenster auch noch angegeben werden, wo sein Inhalt herkommen soll, und das ist normalerweise eine andere Internetz-Seite, deren Text nach Möglichkeit so umgebrochen wird, daß sie in den Rahmen paßt. Ansonsten verhalten sich diese Teilfenster wie ganz normale Fenster und haben bei Bedarf auch die Rollbalken am rechten und unteren Rand. Unsere Seiten bestehen beispielsweise aus zwei Teilfenstern, und demzufolge gibt es drei getrennte Internetz-Seiten, die dafür verwendet werden. Die erste gibt die Größe der beiden Teilfenster an und verweist auf die beiden anderen Seiten, die dann als Menüleiste im linken Teilfenster und als eigentlicher Text im rechten Teilfenster angezeigt werden.
Laden, aus dem Netz ziehen, holen, herunterladen (download, downloaden)
Als Laden (englisch „load“) bezeichnet man allgemein einen Vorgang, bei dem Daten in den Hauptspeicher des Rechners geholt werden, also auch von der Diskette oder Festplatte. Für das Laden von Daten von einem anderen Rechner im Internetz, wobei man die Daten meistens auf der eigenen Festplatte speichert, gibt es den neudeutschen Begriffs des Herunterladens; eine eher abartige Wortschöpfung nach dem englischen Vorbild, die wir zu vermeiden suchen – „fernladen“ wäre vielleicht der bessere Begriff. Wir sprechen eher davon, Daten aus dem Netz zu ziehen, zu laden oder zu holen.
Ins Netz stellen, veröffentlichen, hochladen (upload, uploaden)
Da Speichern einen Vorgang bezeichnet, bei dem Daten aus dem Hauptspeicher des Rechners dauerhaft auf einem Datenträger gesichert werden, wäre dieser Begriff auch angemessen, wenn man Daten vom eigenen Rechner auf einen anderen Rechner im Internetz überträgt, damit sie dort gespeichert werden. Man könnte auch von „fernspeichern“ reden, aber nach englischem Vorbild entstand das Wortungetüm „hochladen“, das die Sache nicht gut trifft. Meistens wird dieses Wort verwendet, wenn man besser davon sprechen sollte, daß man Internetz-Seiten veröffentlicht oder ins Netz stellt, indem man sie auf einem Dienstrechner speichert.
Elektronische Post, E-Post (E-Mail), Nachricht
Elektronische Post oder kurz E-Post ist eine Möglichkeit, eine Nachricht als Textdatei über das Internetz zu verschicken. Der Empfänger kann den Text auf seinen Rechner holen und lesen oder weiterverarbeiten. Das gängige Dateiformat dafür erlaubt es auch noch, beliebige Dateien an eine solche Nachricht anzuhängen und mitzuversenden.
E-Post-Adresse (E-Mail Address, Mailadresse), elektronisches Postfach (Mailbox)
Damit man E-Post empfangen kann, braucht man ein elektronisches Postfach, das sich häufig auf dem Rechner eines Internetz-Versorgers befindet. In diesem Postfach werden eingegangene Nachrichten zwischengespeichert, bis sie abgeholt, also in den eigenen Rechner geladen werden. Das elektronische Postfach dient als E-Post-Adresse, über die man den Empfänger erreicht. Die E-Post-Adresse ist ähnlich aufgebaut wie die Internetz-Adresse und besteht aus dem Namen des Postfachs auf dem Wirtsrechner sowie der Bezeichnung des Wirtsrechners.
Schundnachricht (Spam-Mail), Müllnachricht (Trash-Mail), Schrottnachricht (Junk-Mail), elektronischer Müll
Wie bei der Briefpost, wo man Postwurfsendung verschicken kann, gibt es auch bei der elektronischen Post die Möglichkeit, massenhaft Werbung zu verschicken. Im Unterschied zur Postwurfsendung braucht man zwar die E-Post-Adressen der Empfänger, aber dafür kostet der Versand fast nichts. Leider gibt es keinen Aufkleber „Bitte keine Werbung einwerfen!“ wie beim Briefkasten, und so ist der Inhaber eines elektronischen Postfachs unerwünschten Massensendungen fast hilflos ausgeliefert, wenn sich seine E-Post-Adresse erst einmal in den einschlägigen Kreisen herumgesprochen hat. Für Nachrichten mit sinnlosem, lästigem oder gar kriminellen Inhalt kursieren die verschiedensten Schimpfwörter wie Schundnachricht und Schrottnachricht. Wir verwenden vor allem die Bezeichnungen Müllnachricht und elektronischer Müll.
Brandmauer (Firewall), Brandmauer-Programm
Eine Brandmauer ist im Zusammenhang mit dem Internetz ein Programm, das die Daten, die zwischen dem Rechner und dem Netz ausgetauscht werden, überwacht, um zu verhindern, daß Unbefugte aus dem Netz heraus auf den Rechner zugreifen.

-----------

Zurück zum Seitenanfang

Zurück zur Übersicht

Zurück zur übergeordneten Übersicht

Zurück zur Anfangsseite


Chirotherapie-Informationen.de