Chirotherapie-Informationen


AnfangImpressum und HinweiseHinweise zur Benutzung

Technische Einführung

Von unserem Redaktionsmitglied Michael Verderber, Stuttgart

Internet-Seiten sind üblicherweise in einer Seitenbeschreibungssprache (also einer Art von Programmiersprache für Textseiten) verfaßt, die mit HTML abgekürzt wird. Diese Abkürzung kommt von der englischen Bezeichnung „Hypertext Markup Language“, was zu Deutsch etwa „Hypertext-Auszeichnungssprache“ heißt.

HTML gibt es seit 1990, und seit 1994 gibt es ein Konsortium verschiedener Firmen, das W3C, welches sich unter anderem um die Normierung dieser Sprache bemüht. (W3C ist dabei eine besonders schreibfaule Abkürzung anstelle von WWWC für „World Wide Web Consortium“, zu Deutsch also das „Konsortium für das Weltweite Netz“.)

Die letzte HTML-Norm mit der Versionsnummer 4,01 stammt von 1999. Seitdem wird HTML nicht mehr weiterentwickelt, denn seit dem Jahr 2000 gibt es eine Nachfolgesprache, die als XHTML abgekürzt wird und HTML an eine allgemeinere Sprache angleicht, die mit XML abgekürzt wird. Die erste Version von XHTML unterscheidet sich im Wesentlichen nur durch Kleinigkeiten in der Schreibweise von der letzten HTML-Version. Doch 2001 wurde XHTML in seiner zweiten Version mit der Nummer 1,1 tüchtig abgespeckt und von Möglichkeiten befreit, die schon länger als veraltet galten.

Was unterscheidet nun einen in HTML oder XHTML verfaßten Hypertext von einem normalen Text?

Querverweise
Die Querverweise auf andere Seiten und Dokumente, durch die man sofort mit einem Mausklick an die angegebene Stelle gelangt, ermöglichen es, Texte zu verfassen, die man nicht mehr wie ein Buch Seite für Seite liest, sondern in denen man hin und her springen kann. Solche Texte werden daher als Hypertext bezeichnet.
Textauszeichnungen
Mit Textauszeichnungen kennzeichnet man bestimmte Textabschnitte, und wegen dieser Möglichkeit hat HTML auch seinen Namen als Auszeichnungssprache. Es gibt zwei Möglichkeiten, Textabschnitte auszuzeichnen:
Physische Textauszeichnungen

Diese Art der Textauszeichnung wie Fettschrift, Unterstreichungen und kursive Schrift kennt man auch vom normalen Text her. In XHTML wurden inzwischen die meisten dieser Textauszeichnungen wieder abgeschafft, weil man den Inhalt seines Textes und sein Aussehen als zwei verschiedene Dinge ansieht. HTML und XHTML soll – entsprechend seiner ursprünglichen Zielsetzung – nur noch für den Inhalt zuständig sein, während die Darstellungsweise durch sogenannte Formatierungsseiten geregelt wird.

Die Formatierungsseiten wurden 1996 eingeführt, als eine eigene Sprache definiert wurde, die mit CSS für die englische Bezeichung „Cascading Style Sheets“, zu Deutsch „Kaskadierende Formatierungsseiten“, abgekürzt wird. Diese Sprache wurde 1998 in ihrer Version 2,0 noch einmal wesentlich erweitert. Unter anderem kann man mit einer einzigen Formatierungsseite das Aussehen einer ganzen Reihe von Internet-Seiten einheitlich gestalten und dabei auch noch nach Ausgabegeräten (wie Bildschirm, Drucker, Sprachausgabe und Blindenschrift-Anzeigegeräten) unterscheiden.

Leider wird CSS 2,0 es immer noch nicht vollständig von den Darstellungsprogrammen wie Internet Explorer 6,0 oder Netscape 6,1 unterstützt. Wir verwenden es daher nur so weit, wie es von diesen Programmen verstanden wird. Bei älteren Programmen kann das Aussehen etwas leiden, aber es geht kein Text verloren.

Logische Textauszeichnung
Die Möglichkeit, bestimmte Textabschnitte beispielsweise logisch als eine Überschrift eine bestimmten Ebene, als eine Definition, eine Liste, eine Adresse oder ein Zitat zu kennzeichnen, ist eine Besonderheit von HTML und XHTML, die es bei normalen Texten nicht gibt. Auch Tabellen (die übrigens erst seit 1997 zur Norm gehören, obwohl sie schon lange vorher von Netscape und Internet Explorer unterstützt wurden) kann man als logische Textauszeichnungen ansehen. Die logische Textauszeichnung ist eine inhaltliche Kennzeichnung, die man auch durch eine besondere Formatierung sichtbar machen kann, aber nicht muß. Sie soll das automatische Auswerten von Texten erleichtern und wird auch auf unseren Seiten verwendet.
Rahmen

Rahmen sollte man vielleicht besser als Teilfenster bezeichnen, denn mit ihnen kann man das Anzeigefenster des Darstellungsprogramms unterteilen und in jedem Teilfenster ein anderes Dokument anzeigen. Die Rahmen waren in Netscape und Internet Explorer schon lange eingeführt, ehe sie endlich 1998 in die offizielle HTML-Norm aufgenommen wurden. Sie gefielen dem W3C aber anscheinend nie so recht, weil sie nie zum „reinen“ HTML gehörten und schließlich aus XHTML 1,1 verbannt wurden, ohne daß ein angemessener Ersatz geschaffen wurde.

Mit Rahmen kann man aber sehr schön Menüleisten erstellen, die unabhängig von Textseiten erstellt und angezeigt werden können und nicht jedes Mal neu nachgeladen werden müssen. Aus diesem Grunde werden sie hier auch verwendet, denn mit den Menüleisten kann man sich schnell durch unser Angebot hangeln. Sehr alte Darstellungsprogramme zeigen die Rahmen möglicherweise nicht an, und dann wird die Bedienung etwas umständlicher.

Einbindung von Objekten und Grafiken

Grafiken und Bilder gehören natürlich auch zum normalen Text, aber HTML kann grundsätzlich alle Arten von Dateien in Seiten einbinden, was aber nicht heißt, daß sie dann auch verstanden werden. Bei Grafiken gibt es schon seit 1996 ein vom W3C genormtes Format, das mit PNG abgekürzt wird. Dieses Format wird weitgehend vom Internet Explorer 6,0 und vom Netscape 6,1 verstanden, und wir verwenden es nach Möglichkeit.

Leider nehmen Grafiken viel Speicherplatz in Anspruch und haben eine lange Ladezeit. Daher versuchen wir, Grafiken auf unseren Seiten nur dort einzusetzen, wo sie wirklich sinnvoll sind. Viele Darstellungsprogramm kann man so einstellen, daß sie die Grafiken nicht automatisch aus dem Netz holen, sondern nur auf besonderen Befehl. Dadurch werden die Seiten schneller geladen, überflüssige Werbeeinblendungen (die es hier nicht gibt) bekommt man auch nicht zu Gesicht. In diesem Falle wird auf unseren Seiten statt der Grafik eine kurze Beschreibung angezeigt, so daß Sie immer noch entscheiden können, ob Sie die Grafik nachladen wollen oder nicht.

Programme
In die Seiten können auch Programme eingebaut werden, die dann auf dem Rechner des Betrachters laufen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:
Einbindung als Objekt
Fertig übersetzte Programme, deren Quelltext man daher nicht mehr zu Gesicht bekommt, können als Objekte eingebunden werden. Damit kann im Prinzip jedes beliebige Programm zum Laufen gebracht werden, je nach Programmiersprache und Umgebung. Besonders beliebt ist dafür die Programmiersprache Java, die auf einer sogenannten „virtuellen Maschine“ läuft, welche vom Darstellungsprogramm bereitgestellt wird. Java-Programme können noch auf eine eigenständige Art eingebunden werden, die aber nicht mehr der XHTML-Norm entspricht.
Verwendung von Skriptsprachen

Skriptsprachen sind einfache Programmiersprachen, mit denen man Programme schreiben kann, die nicht vor der Ausführung kompiliert, also in eine Maschinensprache übersetzt werden müssen. Die Anweisungen stehen vielmehr als Quelltext im unsichtbaren Teil des Seitentextes und  werden während der Programmausführung simultan übersetzt. Das macht die Programme langsamer, aber man kann dafür den Quelltext ansehen, um festzustellen, was das Programm eigentlich macht.

Es gibt mehrere Skriptsprachen; eine davon heißt Javascript, und sie läuft bei den meisten Darstellungsprogrammen. Die Programme werden nicht nur durch die Skriptsprache in ihren Möglichkeiten eingeschränkt, sondern auch durch den Seitendarsteller, auf dem sie laufen. Mit Programmskripten können sich Internet-Seiten selbst verändern oder neue Seiten erzeugen, ohne daß man als Benutzer etwas davon mitbekommen muß. Seit 1998 gibt es eine Norm des W3C für die Art, wie ein Programmskript eine Seite untersuchen und ändern kann, nicht aber für die Skriptsprachen selbst.

Als Benutzer kann man die Ausführung dieser Programme verhindern, indem man die Sicherheitsstufe seines Darstellungsprogramms entsprechend einstellt. Damit kann man sich vor allem von den nervtötenden Werbefenstern befreien, die sich ungefragt öffnen. Allerdings funktionieren manche Internet-Seiten dann nicht mehr richtig oder bleiben gar völlig leer.

Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, Programme zu schreiben, die auf dem Dienstrechner laufen, der die Internet-Seiten vorhält, statt auf dem Rechner des Benutzers. Diese Programme können Daten mit dem Benutzer austauschen und Hypertext-Seiten erzeugen, aber sie sind nicht in die Seiten eingebaut, sondern eigenständige Dateien. Sie werden gerne für Gästebücher und Besucherzähler verwendet.

Da jedes Programm grundsätzlich eine Gefahr darstellt, in der sich ein Virus, ein Schnüffelprogramm oder einfach nur ein heimlicher Aufruf einer unerwünschten Seite verstecken kann, vermeiden wir solche Programme nach Möglichkeit, und bisher ist uns das auch gelungen. Man sollte unsere Seiten also auch mit der höchsten Sicherheitsstufe ohne Schwierigkeiten ansehen können.

Unsere Internet-Seiten wurden so weit wie möglich nach der Norm XHTML 1,1 gestaltet. Lediglich dort, wo Teilfenster (Rahmen) verwendet werden oder auf sie Bezug genommen wird – und das kommt in fast all unseren Seiten irgendwo vor –, wird diese Norm (die ja keine Rahmen mehr kennt) nicht eingehalten, so daß die betreffenden Seiten nur der Vorgängernorm XHTML 1,0 entsprechen. Allerdings gibt es keine Garantie auf Fehlerfreiheit. Weil unsere Seiten die Dateiendung .htm haben, werden sie von den Seitendarstellungsprogrammen wie normale HTML-Seiten behandelt und auch noch bei leichten Fehlern dargestellt.

-----------

Zurück zum Seitenanfang

Zurück zur Übersicht

Zurück zur übergeordneten Übersicht

Zurück zur Anfangsseite


Chirotherapie-Informationen.de