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AnfangBlockierungen, Beschreibungen der einzelnen Blockierungen

Blockierungen der Lendenwirbelsäule und des Kreuzbein-Darmbein-Gelenks

Von unseren Redaktionsmitgliedern Dr. med. Emmerich Verderber und Mareli Verderber, Stuttgart

Die Lendenwirbelsäule beschert uns Kreuzschmerzen, „Hexenschuß“, Ischias und Bandscheibenvorfälle vorwiegend am Übergang von der Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein (zwischen dem fünften Lendenwirbel (L5) und dem ersten Kreuzbeinwirbel (S1)).

Schweres Heben und Tragen mit einseitiger Belastung, langes Stehen oder Sitzen in verkrampfter Position, eine plötzliche Bewegung in verdrehter Haltung, und schon ist er da, der Kreuzschmerz. Natürlich kommen auch noch eine Fülle anderer Gründe dafür in Frage, die wir hier nicht alle aufzählen können.

Akute Kreuzschmerzen werden oft als Hexenschuß bezeichnet; doch keine Hexe ist dafür verantwortlich, sondern eine Blockierung der Lendenwirbelsäule oder des Iliosakralgelenkes, auch Kreuzbein-Darmbein-Gelenk genannt. Das Kreuzbein-Darmbein-Gelenk sitzt, wie der Name schon sagt, zwischen dem Kreuzbein, welches aus Verschmelzung der Kreuzbeinwirbel entstanden ist, und der daneben liegenden Darmbeinschaufel. Das Iliosakralgelenk verläuft einige Zentimeter neben und oberhalb der Analfurche. Die davon ausgehenden Schmerzen strahlen ins Gesäß und in den Oberschenkel aus. Sie können sich aber auch als Unterleibsschmerzen bemerkbar machen. Wenn man vor Bein- oder Hüftschmerzen kaum laufen kann oder ganz krumm daher kommt, steckt oft eine Blockierung der Lendenwirbelsäule oder des Kreuzbein-Darmbein-Gelenks dahinter.

Bei chronischen Beschwerden, die entweder von der Lendenwirbelsäule oder vom Kreuzbein-Darmbein-Gelenk ausgehen, ist die Wirbelsäule als Ausgangspunkt nicht immer gleich erkennbar. So können zum Beispiel folgende Symptome von der Wirbelsäule ausgehen:

Die davon Betroffenen haben oft viele vergebliche Arztbesuche und ebenso viele verschiedene Diagnosen hinter sich. Es sollte jedoch bei all diesen Beschwerden immer auch an Blockierungen gedacht werden. An die Wirbelsäule wird zwar oft gedacht, jedoch sind Blockierungen auf dem Röntgenbild nicht erkennbar. So werden leicht als Ursache harmlose degenerative Veränderungen, eine kleine Bandscheibenvorwölbung oder auch ein kleiner Bandscheibenvorfall angenommen. Erst die chirotherapeutische Untersuchung deckt dann als Ursache Blockierungen auf, die durch die entsprechenden Handgriffe zu beheben sind.

Eine längere Zeit bestehende Blockierung zieht jedoch fast immer andere Blockierungen nach sich. Darum ist in allen diesen Fällen eine vollständige chirotherapeutische Untersuchung und Behandlung die Grundvoraussetzung. Dazu gehören selbstverständlich auch eventuell vorhandene Gelenksblockierungen.

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