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Das Halswirbelsäulensyndrom

Von unseren Redaktionsmitgliedern Dr. med. Emmerich Verderber, Mareli Verderber und Michael Verderber, Stuttgart

Die menschliche Halswirbelsäule besteht aus 7 Halswirbeln, wobei die beiden ersten eine besondere Form aufweisen (siehe Abbildung 1).


Abbildung 1: Die Halswirbelsäule im Längsschnitt, von der Seite gesehen

Der 1. Halswirbel, welcher auch als Atlas bezeichnet wird, weil er den Kopf trägt, ist ringförmig gestaltet. Er verfügt also über keinen Wirbelkörper (siehe Abbildung 2).


Abbildung 2: Der 1. Halswirbel (Atlas) im Querschnitt und der Zapfen (Dens) des 2. Halswirbels (Axis)

Auch der 2. Halswirbel weicht noch von der üblichen Form ab. Er hat zwar einen Wirbelkörper, ist aber nach oben zu zapfenförmig. Dieser Zapfen wird als Zahn (Dens) bezeichnet und der 2. Halswirbel als Dreher (Axis). Gegen den Kopf zu ist der Atlas gelenkig mit der Schädelbasis über den oberen Kopfgelenken verbunden. Der Zahn des Drehers liegt dem Atlas vorne an der Innenseite gelenkig an. Ein Zusammenhalt und die Absicherung nach hinten geschieht über mehrere Bänder, welche auch gleichzeitig die hintere Gelenksfläche bilden. Zusätzlich erfolgt eine weitere Absicherung des dahinter liegenden Rückenmarks, durch eine straffe Membran, welches eine Fortsetzung des hinteren Längsbandes der Wirbelsäule darstellt. Zwischen dem Atlas und dem Dreher befindet sich auch noch keine Bandscheibe.

Die erste Bandscheibe befindet sich erst zwischen dem Dreher und dem 3. Halswirbel. Auch bilden die beiden ersten Halswirbel einschließlich des Gelenkes zwischen Dreher und 3. Halswirbel eine funktionelle Einheit und werden den Kopfgelenken zugerechnet.

Eine weitere funktionelle Gliederung betrifft die mittlere Halswirbelsäule vom 3. bis 5. Halswirbel. Da die Beweglichkeit der Halswirbelsäule in die obere Brustwirbelsäule hinein reicht, sind der 6. und 7. Halswirbel sowie der Übergang Hals-Brustwirbelsäule bis in Höhe des 3. Brustwirbels, einschließlich der Rippenwirbelgelenke, zu einer abschließenden funktionellen Einheit zusammengefaßt.

Ab dem 3. Halswirbel entspricht der Aufbau im wesentlichen dem allgemeinen Bauplan eines Wirbels. Nach vorne zu befindet sich der Wirbelkörper, dieser wird nach oben und unten durch Knorpelplatten gegen die Bandscheibe abgeschlossen. Nach hinten schließt sich der Wirbelbogen an. Dieser hat nach oben und unten eine Gelenksfläche beziehungsweise einen Gelenkfortsatz, so daß jeder Wirbel durch je zwei Gelenke mit den Nachbarwirbeln verbunden ist, welche von einer Gelenkskapsel zusammengehalten werden. Ein weiterer Fortsatz geht nach rückwärts, dieser läßt sich als Dornfortsatz unter der Haut und beim Vorbeugen tasten und sehen. An der Halswirbelsäule ist im vorderen Anteil des Wirbelbogens ein Loch, durch welches sich die Wirbelarterie von unten nach oben zieht.

Wirbelkörper und Wirbelbogen umschließen das Rückenmark. Die vom Rückenmark ausgehenden Nervenwurzeln verlassen den Wirbelkanal durch die Zwischenwirbellöcher, welche sich seitlich, knapp nach dem Abgang des Wirbelbogens vom Wirbelkörper befinden. Da sich Wirbelsäule und Rückenmark segmental entwickeln und die Wirbelsäule rascher wächst, verschiebt sich der Abgang der Nervenwurzel immer weiter nach unten. Dies hat zur Folge, daß bereits an der Halswirbelsäule die 8. Wurzel den Wirbelkanal zwischen den 7. Halswirbel und dem 1. Brustwirbel verläßt.

Die Bandscheiben bestehen aus einem äußeren Faserring , welcher von spiralig aufgewickelten, straffen Fasern gebildet wird und einem zentralem Gallertkern. Sie federt jeweils zwei Wirbelkörper gegeneinander ab und sorgt für eine elastische Verbindung. Zusammen mit den kleinen Wirbelgelenken wird so ein allseits gut beweglicher, elastischer Stab, nämlich die Wirbelsäule, gebildet.

Funktionell betrachtet, ist die Halswirbelsäule der beweglichste Teil der Wirbelsäule. Da der Kopfschwerpunkt relativ weit vorne liegt, werden nicht nur enorme Anforderungen an die Statik, sondern auch an die Beweglichkeit gestellt.

Prinzipiell sind folgende Bewegungen möglich: Beugung-Streckung, Rotation und Seitneigung. Beugung und Streckung erfolgen vorwiegend in der mittleren und unteren Halswirbelsäule und auch in der oberen Brustwirbelsäule. Die Rotation, also Drehung erfolgt zu etwa 50 Prozent zwischen Atlas und Axis, wobei diese immer mit einer gleichzeitigen Seitneigung in diesem Bereich verbunden ist. Eine isolierte Seitneigung ist nicht möglich.

Aus den enormen Anforderungen, die an die zierliche Halswirbelsäule gestellt werden, ergibt sich auch eine erhöhte Störanfälligkeit und damit die Häufigkeit eines Halswirbelsäulensyndroms (Cervicalsyndroms). Dieser Ausdruck hat sich als Sammelbegriff für Beschwerden eingebürgert, die von der Halswirbelsäule ausgehen. Dabei beschränkt man sich aber auf die Beschwerden, welche durch degenerative Veränderungen oder funktionelle Störungen hervorgerufen werden. Es ist damit nichts über die Art, den Umfang, die Schwere und die Ursache der Beschwerden ausgesagt.

Diese können entweder auf die Halswirbelsäule beschränkt sein oder mit zusätzlichen Kopf-Nacken-Arm-Beschwerden und vegetativen Symptomen einher gehen, so daß die vielfältigsten Krankheitsbilder entstehen. Etwa 20 Prozent aller Patienten, welche eine fachorthopädische Praxis aufsuchen, leiden daran. Keine Altersgruppe wird verschont. Der Häufigkeitsgipfel liegt zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr, Frauen sind dabei wesentlich häufiger betroffen als Männer. Ab dem 60. Lebensjahr sind zu etwa 50 Prozent mehr Männer betroffen. Nach skandinavischen Untersuchungen erleidet ein Drittel der Bevölkerung innerhalb eines Jahres ein Halswirbelsäulensyndrom, die Mehrzahl davon Frauen. Bei 13 Prozent ist der Verlauf chronisch. Die Ursachen sind vielfältig und aus Aufstellung 1 zu ersehen.

Ursachen des Halswirbelsäulen-Syndroms:

  1. Traumen
  2. Blockierungen, ausgelöst durch:
    1. Fehlhaltungen und chronische Überlastungen
    2. Fehlbewegungen
    3. lokale Abkühlungen
  3. Bandscheibenvorfälle
  4. Degenerative Veränderungen
  5. Entzündungen einschließlich primär chronischer Polyarthritis (PCP)
  6. Tumoren

Aufstellung 1: Ursachen des Halswirbelsäulensyndroms.
Die in grauer Schrift gehaltenen Ursachen werden hier nicht behandelt und sind nur der Vollständigkeit halber aufgeführt.

Das akute Halswirbelsäulensyndrom beginnt plötzlich und kann sich innerhalb von Stunden oder Tagen bis ins Unerträgliche steigern. Besonders unangenehm ist, daß sich die Schmerzen nachts noch verstärken, weil durch die Herabsetzung des Muskeltonus (der Muskelspannung) im Schlaf Stellungen eingenommen werden, welche schmerzauslösend wirken. Entstehungsursache ist oft eine plötzliche Drehbewegung des Kopfes. Auch lokale Abkühlungen durch Zugluft oder längere Zwangshaltungen beim Lesen, Fernsehen oder bei Schreibarbeiten werden häufig angegeben, ebenso ein Trauma, wie es zum Beispiel bei einer Zerrung der Halswirbelsäule infolge einer Schleuderverletzung vorkommen kann.

Chronische Verläufe gehen entweder aus akuten hervor oder beginnen schleichend. Dabei kann es zwischendurch weitgehend beschwerdefreie Intervalle geben. Wenn die Beschwerden nur auf den Nacken beschränkt bleiben, spricht man von einem lokalen Halswirbelsäulensyndrom. Dieses ist durch Nacken-Schulter-Schmerzen sowie durch Verspannungen der Nackenmuskulatur und eine Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule definiert. Bleiben die Beschwerden nicht nur auf den Hals beschränkt, sondern werden weiter fortgeleitet, so sprechen wir von einem cervicobrachialen (gegen den Arm zu) oder von einem cervicocephalen (gegen den Kopf zu) Syndrom.

Die dabei auftretenden Beschwerden können radikulär oder pseudoradikulär sein. Radikuläre Syndrome, also echte Nervenwurzelreize, lassen sich an Hand ihrer Gefühlsstörungen und ihrer muskulären Ausfälle, welche bis zur vollständigen Lähmung führen können, in der Regel exakt zuordnen. Der Neurologe ist hier in der Lage, nicht nur die betroffene Nervenwurzel, sondern meist auch den Sitz der Störung exakt anzugeben. Die Ursache des radikulären Syndroms ist Druck auf die Nervenwurzel, zum Beispiel bei einem Bandscheibenvorfall.

Während wir also bei radikulären Syndromen den Ort der Störung genau zuordnen können, ist dies bei pseudoradikulären Syndromen aus verschiedenen Gründen nicht möglich. Pseudoradikuläre Syndrome entstehen durch einen Nocizeptorenreiz. Nocizeptoren sind Schadensmelder, welche in der Gelenkkapsel der kleinen Wirbelgelenke, in den Bändern, in der Beinhaut der Dornfortsätze und im äußeren Faserring der Bandscheibe sitzen. Die Schadensmeldung führt zu entsprechenden Schutzreaktionen, bevor ein Gewebsschaden eintritt. Da bereits das kleine Wirbelgelenk von zwei Nerven versorgt wird und zusätzliche Verschaltungen bereits vor dem Rückenmark erfolgen, kann eine in gleicher Höhe liegende Störung völlig verschiedene Symptome hervorrufen. Umgekehrt können Störungen in verschiedener Höhe zu den gleichen Beschwerden führen.

Alle Strukturen sind betroffen. An der Haut kann das Gefühl verstärkt oder herabgesetzt sein, oder es treten Mißempfindungen auf. Die Unterhaut ist verdickt und besonders bei Scherbewegungen stark schmerzhaft. Auch von der Beinhaut können ebenso wie von der Muskulatur Schmerzen ausgehen. Die Muskulatur ist verspannt oder im Tonus herabgesetzt. Auch Kraftlosigkeit kommt vor, aber keine Lähmung. Die Ursache des pseudoradikulären Syndroms sind Wirbelblockierungen. Mischformen sind möglich, wenn sich zum Beispiel bei einem Bandscheibenvorfall sekundäre Blockierungen einstellen. Die Diagnose Halswirbelsäulensyndrom wird gestellt, wenn die in der Aufstellung 2 aufgelisteten Beschwerden vorhanden sind. Diese nehmen bei bestimmten Bewegung meist zu und verstärken sich in der Nacht.

Beschwerden beim Halswirbelsäulen-Syndrom:

  1. Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule
  2. Schultersteife
  3. Tennisellbogen
  4. Schmerzen
    1. lokal: Nacken, Schultern
    2. fortgeleitet: Hinterkopf, Arm, Hand
  5. Schwindel
  6. Gefühlsstörungen und Schwäche
    1. Arm
    2. Hand
  7. Ohrenschmerzen
  8. Ohrgeräusche
  9. Kloßgefühl im Hals
  10. Schluckstörungen
  11. Heiserkeit
  12. Herzbeschwerden
  13. Augenstörungen

Aufstellung 2: Mögliche Beschwerden beim Halswirbelsäulensyndrom

Damit ist aber noch nichts über die Ursache ausgesagt und entsprechende Untersuchungen sind erforderlich. Am Beginn steht eine sorgfältige körperliche Untersuchung, von der das weitere Vorgehen abhängt.

Als häufigste Ursache kommen Wirbelblockierungen vor. Auf diese weist bereits die Vorgeschichte mit einem pseudoradikulären Syndrom hin, oft mit vegetativen Beschwerden, wie Schwindel, Hör- oder Sehstörungen. Blockierungen sind an der Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule mit gestörtem Gelenkspiel und der lokalen, druckschmerzhaften Verhärtung neben der Wirbelsäule erkennbar.

Als Zusatzuntersuchung ist eine Röntgenaufnahme der Halswirbelsäule zum Ausschluß schwerwiegender Veränderungen erforderlich. Bei vegetativen Beschwerden sind sicherheitshalber andere Fachärzte gelegentlich zuzuziehen, zum Beispiel der Hals-Nasen-Ohren-Arzt bei Hörstörungen oder der Internist bei Herzbeschwerden.


Abbildung 3: Bandscheibenvorfall im Querschnitt (schematisch)

Ein radikuläres Syndrom weist auf eine Einengung der Nervenwurzel hin, meist durch einen Bandscheibenvorfall, hin (siehe Abbildung 3). Je nachdem, wie weit die Bandscheibe sich vorwölbt, sprechen wir von einer Vorwölbung (Protrusion) oder von einem Vorfall (Prolaps). Die Veränderungen können in der Mitte (medial) in den Wirbelkanal reichen oder vor allem seitlich (lateral) gegen die Nervenwurzel drücken. Bandscheibenvorfälle kommen praktisch nur an der unteren Halswirbelsäule vor; deswegen betreffen die radikulären Syndrome fast ausschließlich die untere Halswirbelsäule. Außer der Röntgenaufnahme ist eine Computertomographie und eventuell eine Kernspintomographie erforderlich. Die Hinzuziehung eines Neurologen ist zwingend; ob noch andere Disziplinen, wie zum Beispiel der Neurochirurg, hinzugezogen werden müssen, ist von Fall zu Fall zu entscheiden.

Degenerative Veränderungen der unteren Halswirbelsäule sind überaus häufig; davon befinden sich drei Viertel zwischen dem 5. und 7. Halswirbelkörper. Bei über 70jährigen hat jeder solche Verschleißerscheinungen. Durch Zusammensinken der Bandscheiben und knöcherne Ausziehungen kann es dabei zu einer Einengung des Zwischenwirbellochs und Druck auf die Nervenwurzel kommen, was als Foraminastenose bezeichnet wird. Es kann aber auch der gesamte Wirbelkanal eingeengt werden, wobei ein Druck auf das Rückenmark ausgeübt wird. Dies wird als Spinalkanalstenose bezeichnet.

Ob die fast immer vorhandenen degenerativen Veränderungen tatsächlich eine solche Rolle spielen, wie sie ihnen oft zugeschrieben werden, ist äußerst fraglich. Durch den Verschleiß wird die Beweglichkeit des betroffenen Segmentes (also zweier benachbarter Wirbel in ihren Verbindungen) eingeschränkt. Dies muß durch vermehrte Beweglichkeit der darüber und darunter liegenden Segmente kompensiert werden, bis die Kompensationsfähigkeit überschritten wird und eine, meist jedoch mehrere Blockierungen eintreten. Die durch diese Blockierungen entstandenen Beschwerden führen den Patienten dann zum Arzt.

Die Behandlung des Halswirbelsäulensyndroms richtet sich nach der zu Grunde liegenden Ursache, der Schwere der Erkrankung und der Zeitdauer der Beschwerden. In der Aufstellung 3 sind die wichtigsten Möglichkeiten aufgeführt.

Therapie des Halswirbelsäulen-Syndroms:

  1. Konservativ:
    1. Eigenbehandlung:
      1. Bei akuten Beschwerden: Kälte
      2. Bei chronischen Beschwerden: Wärme
      3. Akupunktmassage
      4. Reflexzonenmassage
      5. Naturheilmittel
    2. Durch den Arzt:
      1. Chirotherapie
      2. Akupunktur
      3. Triggerpunktinfiltration
      4. Quaddeln
    3. Physikalische Therapie und Krankengymnastik:
      1. Bei akuten Beschwerden: Kälte
      2. Bei chronischen Beschwerden: Wärme
      3. Mobilisation
      4. Stabilisierung
  2. Operativ:
    1. Prolapsoperation mit oder ohne Fusion
    2. Fusion mittels Schraube, Y-Plus-Platte oder Knochendübel
    3. Laminektomie
    4. Laminaplastik

Aufstellung 3: Behandlungsmöglichkeiten des Halswirbelsäulensyndroms

Die Behandlung kann entweder konservativ oder operativ erfolgen. Bei der konservativen Behandlung ist eine Eigenbehandlung nur in wenigen, leichten Fällen oder als Notfallmaßnahme möglich. Im akuten Zustand kann Kälte hilfreich sein, bei länger dauernden Beschwerden Wärme. Aber bitte den Eisbeutel nicht direkt auf die Haut legen! Nehmen Sie ein doppelt gefaltetes Handtuch, und darauf eine Plastiktüte mit Eis oder ein Kältepack.

Akupunktmassage ist entweder als Eigen- oder als Partnerbehandlung möglich. Dabei kommen folgende Punkte in Frage:

Reflexzonenmassage ist in Höhe der Zehengrundgelenke in voller Fußbreite möglich. Folgende Naturheilmittel können hilfreich sein: Cinnifuga D6, Ferrum metallicum D6, Sanguinaria D6 (jeweils 1 Tablette beziehungsweise 5 Globuli 3 bis 5 Mal täglich).

Meist sind die Beschwerden jedoch so stark, daß entweder der Hausarzt, ein Orthopäde oder Chirurg aufgesucht wird.

Die konservative Behandlung durch den Arzt umfaßt die folgenden Möglichkeiten:

Welche operativen Möglichkeiten stehen zur Verfügung?

Die operative Behandlung kann immer nur am Ende, nicht aber am Anfang der Behandlung stehen. Versäumen kann man durch Zuwarten nichts. Da die Ergebnisse der konservativen Behandlung gut sind, kommt eine Operation ohnehin nur bei lange bestehenden therapieresistenten Beschwerden in Frage. Bei der Entscheidung zur Operation muß die Wahrscheinlichkeit des Operationserfolges in einem gesunden Verhältnis zum Operationsrisiko stehen. Der Patient muß in die Operationsentscheidung unbedingt einbezogen werden. Keinesfalls darf die Entscheidung zwischen Tür und Angel oder gar nur an Hand eines Röntgenbildes erfolgen. Als Patient sollte man auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen und sich genügend Zeit zum Überlegen lassen. Im Zweifelsfall ist die konservative Behandlung für Patient und Operateur die bessere.

Ein ganz wichtiges Kapitel ist die Vorbeugung.

Was können Sie selbst dazu tun, um ein Halswirbelsäulen-Syndrom zu vermeiden?

Durch Beachtung dieser eigentlich wenigen Punkte verringert sich die Gefahr, ein Halswirbelsäulen-Syndrom zu bekommen, erheblich.

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